Tierkommunikation

„Tieren eine Stimme geben”!

Wie ich meine Berufung zur Tierkommunikation fand

 

In meiner Ausbildung als Tellington TTouch Coach für Hunde bemerkte ich, dass ich immer wieder mit Tierkommunikation in Verbindung kam. Also entschloss ich mich in dieses Thema einzuarbeiten, um die Tierkommunikation zu erlernen.

Hast du dich schon einmal damit auseinander gesetzt?

Wie oft hast du dich schon gefragt, was dein Tier gerade denkt?

Hast du das Gefühl es möchte dir etwas mitteilen?  Nur du verstehst es nicht?

Alle Lebewesen dieser Erde kommunizieren auf diesem Weg miteinander. Es ist der Urinstinkt von allem. Intuition oder Bauchgefühl sagen auch einiges dazu, es ist nichts Außergewöhnliches oder Abnormales. Das ist Leben mit der Natur, Leben mit unseren Tieren!

Vielen Menschen kommen ins Bewusstsein, dass Tiere eine Seele haben, sie sind intelligente Geschöpfe. Die Freude und Trauer fühlen. Ihre Gefühle zum Ausdruck  bringen, was sie mögen und nicht mögen. Ihren eigenen Kopf haben und eigene Entscheidungen treffen.

Tiere
… sind
unsere Familienmitglieder, unsere Freunde, Wegbegleiter. Es gibt viele Namen.
… wollen gehört werden.
Sie wollen eine Stimme!

Diese Stimme gebe ich Ihnen. Allen Tieren: ob sie auf der Erde sind wie Katze, Hund oder Pferd, in der Luft wie ein Vogel, oder im Wasser leben.

Tierkommunikation ist eine wertfreie Sprache

 

Sie erlaubt mir mit dem Tier Kontakt aufzunehmen. Auf seine Bedürfnisse, körperliche Beschwerden, Sorgen und Ängste einzugehen.
Aber noch viel mehr! Tierkommunikation ist wie eine Fremdsprache, die wir erlernen können. Und mit etwas Übung kann man dies auch mit dem Alltag verbinden.

Auch Tiere die den Weg nicht mehr länger mit uns gehen können, gebe ich eine Stimme. So können sie ihrem Besitzer mitteilen, welchen letzten Wunsch Sie haben.
Dazu gerne mehr bei der Sterbebegleitung.

Es ist nicht die Kommunikation mit Tieren die mich so fasziniert, sondern die Entwicklung die mit einem selber und seinem eigenen Tier sich verändert, das ist eine großartige Entwicklung.

 

Hier kannst Du einige Geschichten zum Theme Tierkommunikation lesen.
Viel Spass dabei!

Wie alles begann

Meine erste Geschichte ist mir selbst passiert. Und sie ist der Grund, wehalb meinem Mann Maurizio „Dr. Doolittle“ nennt.

Wir sitzen in unserem Wohnzimmer, als es plötzlich ein komisches Geräusch gab, als ob etwas gegen die Scheibe flog. So war es dann auch. Ein kleiner Vogel saß am Fenster auf dem unteren Rahmen. Ich sagte zu ihm: „Was machst du denn hier?“.
Er schaute mich mit seinen kleinen, groß aufgerissenen Augen an. Ich schließe zu erst einmal die Tür, da ich noch 2 Katzen hatte. Beim vorbeilaufen sagte ich zu ihm: „Warte ich helfe dir“. Er blieb sitzen und wartete. Ich nahm ein Handtuch, da ich ihn nicht mit bloßen Händen anfassen wollte.
Mein Plan war, ich wickle ihn ein und bringe ihn nach draußen.

Als ich dieses umsetzten wollte sprang der kleine Piepmatz mir einfach auf die Hand und schaute mich an. Meine Bewegungen waren sehr langsam, aber das störte den kleinen Kerl überhaupt nicht. Er saß also auf meiner Hand und ließ sich tragen, bis ich das Fenster wieder öffnete und er hinaus fliegen konnte.

Einige Minuten später rief mich mein Mann erneut: „Da sitzt noch einer“. Mein Mann, fasziniert und gefesselt zu gleich, schaute mir zu!

Wieder holte ich das Handtuch und schon unterwegs dachte ich, ich helfe dir den Ausgang zu finden. Dieses Mal war es ein Babyvogel, noch mit Flaumfedern. Der Kleine schaute mich an. Wir holten noch einen Staubwedel und benutzten den Stiel dafür, den Kleinen auf das Handtuch zu schieben.
Auch diese Aktion gelang mir. Ich brachte ihn zum Fenster. So konnte er seinen Flugunterricht weiter führen.

"Herr Professor" - der Wirbelwind

Mittags bekam ich einen Anruf von einer Kundin. Sie fragte mich, ob ich mit ihrem Hund reden könnte. Wir quatschen am Telefon bis ich zu ihr sagte: „Lass mich kurz mit ihm reden, dann melde ich mich wieder bei dir. Kurze Zeit später………

Ich nenne ihn „Herr Professor“, da er mit in der Uni sitzen darf. Bevor sie ihn bekam, sagte ihre Oma zu ihr, welche leider im Sterben lag, sie sei nicht alleine. Kurze Zeit später starb ihre Oma. Er hat nicht lange auf sich warten lassen und da war er. „Herr Professor“! Ungezogen, bellend, ein kleiner Wirbelwind, wie er im Buche steht. Sie hatte so viel Ablenkung mit diesem kleinen Mann. Denn in ihrer eigentlichen Trauerzeit war sie vor allem damit beschäftigt war, diesen frechen Kerl, zu bändigen und zu einem liebevollen Hund zu erziehen.
Es hat 1 Jahr gedauert bis sie bemerkte, was für eine Ablenkung dies war. Er ist für sie da, um sie zu begleiten und mit ihr die Trauerarbeit zu bewältigen. Als dieses Gespräch stattfand, lag „Herr Professor“ auf ihrem Schoss. Er war sehr erleichtert, dass sie es weiß und die Trauerarbeit beginnen konnte. Nach diesem Gespräch hat sich auch in der Beziehung zwischen den beiden etwas verändert. Eine Bindung, die immer bestehen bleibt. „Herr Professor“ freut sich schon auf die Konversation mit Frauchen. (Konversation ist nicht im meinem Sprachgebrauch)

Vielen Dank, dass ich bei eurer Geschichte dabei sein durfte!!!

Meine Katzen Philli und Queenie

Philli

Seit ich es zulasse mit Tieren zu reden, ist es faszinierend was ich alles erleben darf. Irgendwann bekam ich die Intuition, dass meine Katze Philli Schmerzen hat. Ich machte einen Körperscan bei ihr und stellte fest, dass sie starke Schmerzen im Nierenbereich haben muss. Die Zähne schmerzten auch. Während dessen hatte ich einen starken Druck auf meiner Blase und einen sehr trockenen Mund.
Wir machten uns auf den Weg zum Tierarzt. Blutentnahme und eine sehr gründliche Untersuchung war das Resultat. 70% Nierenschädigung und einen entzündeten Zahn, den wir nicht behandeln konnten. Da es die Nieren wegen der Narkose noch mehr schädigen würde.
Ich sprach mit ihr, und erklärte ihr die erforderliche Behandlung. Auch bei der Kontrolle habe ich mit ihr gesprochen und ihr erklärt, warum es sein muss.
Es sei denn, sie will gehen. Das bestätigte sie mir aber mit: „Nein, ich bleibe noch“!

Jetzt bekommt sie Spritzen, alle 5 Tage, auch hier sind die Gespräche etwas ganz normales. Nach einer Spritze wird es ihr immer sehr schlecht, ein sehr unangenehmes Gefühl wenn man sich einklinkt. Ich frage sie dann immer, ob sie ihre Globulis für die Übelkeit braucht oder nicht. Meistens kommt ein klares „Ja“ und das ist auch gut so.

Queenie

Bei meiner anderen Katze Queenie lief es anders. Ich hatte schon immer das Gefühl, wenn wir in das andere Haus einziehen, würde sie nicht mehr lange bei uns bleiben.
Dann kam der Tag als sie das Essen einstellte.
Ich ging zu meinem Tierarzt des Vertrauens und schilderte mein Anliegen. Natürlich sprach ich mit ihr, bekam alles außer Nierenschmerzen. Sie roch sehr schlecht aus dem Mund.
Der Tierarzt legte sie in Narkose, um zu schauen welcher Zahn ihr die Probleme machte.
Als ich sie abholte, berichtete mir mein Arzt, dass es kein Zahn war. Voller Hoffnung dass sie jetzt wieder essen kann, ging ich nach Hause.
Dann passierte etwas……..ich beobachtete, wie meine Philli bei ihr lag, den ganzen Tag. Das machten sie ab und zu aber niemals so nah bei einander. Auch meine Hündin Jeannie lag bei ihr an einem anderen Tag, ganz nah bei ihr. Was vorher niemals der Fall war. Ich dachte nur, da schau an, wie lieb sie Queenie unterstützen.
Drei Tage später wusste ich warum. Ich durfte sie erlösen. Es war eine große Ehre für mich, ihr auf diesem Weg zu helfen.
Sie hatte mich 13 Jahre begleitet, und sie war immer für mich da. Es ist eine sehr intensive Verbindung bei uns. Wir hatten 5 Tage um sie gekämpft, aber manchmal muss man auch verlieren und loslassen können. Ich fragte sie bei unserem dritten Arztbesuch ob sie denn gehen möchte, da ich sie nicht leiden lassen will. Ich liebe dich und lasse dich los wenn du gehen möchtest.

Sie hat mich zwei Jahre auf diesen Tag vorbereitet. „Ja ich möchte gehen“, diese Antwort respektierte ich und ihr Wunsch wurde von mir erfüllen“.

Mein Mann und ich begleiteten sie mit unserem Arzt des Vertrauens. Sie schlief ein, man spürte und sah es auch, dass es ihr größter Wunsch war, zu gehen, den wir ihr erfüllten. Es war eine Erlösung für sie.

Danke dass du bei mir warst, ich liebe dich von ganzem Herzen. Danke !

Gewidmet an eine außergewöhnliche Freundin.

Dinge die man nicht erklären kann !

Danach passierten einige Dinge die ich erst nicht erklären konnte. Aber ich nahm sie einfach mal an.
Meine Queenie bekam einen schönen Platz im Garten. Einen Grabstein mit ihrem Namen und eine Laterne mit einer Kerze, zur Unterstützung, dass sie ihren Weg findet.
Meine Philli lag an der Terrassentür und beobachtete das Licht. Sie ging, obwohl die Tür offen war, nicht raus. Wir waren draußen, sie ging nicht raus. Sie beobachtete die Laterne.
In den ersten 5 Tagen, immer wenn die Kerze kurz vor dem Ausgehen war, quatschte meine Philli ununterbrochen. Ich stellte eine neue Kerze in das Grablicht.
Was glaubt du was passierte ist? Sie war zufrieden und legte sich wieder hin.

Ich erzählte es einer Studentin und die mich auf etwas gebracht hat. Katzen sind in der ägyptischen Mythologie, Totenwächter. Das war sie. Nach fünf Tagen ging das Licht aus, und ich wusste, dass meine geliebt Freundin da ist, wo es ihr gut geht.

Es ist nicht nur die Tierkommunikation die mich so fasziniert, sondern auch die Veränderung die mit einem selber geschieht.

Die Entwicklung zwischen Hund und Mensch. Das Team das sich verstärkt. Die Sichtweise verändert sich, Dinge anders wahrzunehmen, einfühlsamer zu werden. Von einer anderen Perspektive es zu erkennen.

Es gibt auch Geschichten die machen sehr traurig...

…weil man in diesem Falle nichts ändern kann.
Mit meiner Katze musste ich zum Tierarzt, und saß zusammen mit meinem Mann im Wartezimmer. Die Tür ging auf und eine alte Golden Retriever Hündin kam hinein geschlorpst. Sie fesselte mich mit ihrem Blick, als sie an mir vorbei ging. Sie ließ den Augenkontakt nicht los. Meine Atmung ging schneller, Tränen schossen mir in die Augen. Maurizio, mein Mann, schaute mich an und legte seine Hand auf mein Bein, da er bemerkte dass etwas nicht stimmt.
Die Besitzerin der Hündin war total aufgelöst. Ihrer Hündin ginge es seit einigen Tagen so schlecht. Die Hündin legte sich ab und schaute mich mit erhobenem Kopf an und sagte: „ Kannst du mir helfen,………es ist im ganzen Körper……..ich will gehen…..kannst du es ihr sagen……..mir geht es nicht gut……mir ist sehr schlecht…….sag ihr ich will gehen“.
Ich beruhigte das Tier mit meinen Worten: „ Es wird bald vorbei sein, du bist hier in guten Händen, ich kann dir leider nicht helfen, ich bin bei dir. Habe noch ein bisschen Geduld.

 

Was soll man in diesem Falle tun?

In manchen Situationen sind einem die Hände gebunden, vor allem wenn der Besitzer nicht loslassen will und kann.

Yvonne und ihre vierbeinigen Wegbegleiter

 

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